Lukas' Reise nach Bolivien

 

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Neues aus dem Paradies

Ihr lieben Menschen,

  Ich lebe mittlerweile seit gut einer Woche in Carmen Pampa, Coroico. Ich bin nach einer wunderschoenen, ca. Drei stuendigen Fahrt durch die Berge, durch eine wunderschoene Landschaft, vorbei an vielen Tieren (Schafe, Ziegen, ein Affee, Hunde, Huehner, Kuehe&hellip gut hier angekommen.

   Ich kann es nicht verschweigen, in den ersten Tagen ging es mir nicht besonders gut. Man nennt es wohl Kulturschock. Ich habe zwar gerafft, dass es hier wunderschoen ist und auch, dass das genau das ist, wovon ich immer getrauemt habe – aber: Es ist eben doch so anders als all das, was ich bisher gesehen habe. Man muss es erleben, sehen, spueren und fuehlen um zu verstehen, was ich meine.

  In meiner ersten Woche in der Uni, die sich in zwei Felder, den oberen und den unteren Campus aufteilt, fanden in meiner ersten Woche die Intercarreas statt. Also eine Woche lang Geburtstagsfeier zu ehren der Uni, mit vielen Sport-Turnieren und einem kleinen Fest, jeden Abend. So kam ich in den Genuss von vielen Taenzen, schoener Musik, Theater, Poesie und so einigen lieben Menschen.

   Ich lerne hier tatsaechlich nach und nach Menschen kennen, die alle sehr interessiert an mir sind und die mich viel fragen. Das freut mich, weil Menschen doch das wichtigste sind, wenn man irgendwo fremd ist. Ausserdem gibt es hier noch weitere Freiwillige, drei andere Leben mit mir im oberen Campus, die anderen leben im unteren und kommen hauptsaechlich aus den Staaten. Diese Menschen helfen mir sehr und ich mag alle sehr gerne!

  Da hier montags kein Unterricht stattfindet, bin ich am letzten Montag mit Maria und Rayen aus den Staaten sowie einem Student aus der Uni in eine Art tropisches Tierheim gefahren, wie ich es nennen wuerde. Hier finden Tiere, also Affen, Papageien, Schildkroeten etc. Ein zu Hause, die es vorher nicht gut hatten, weil ihre Besitzer sie falsch gehalten haben. Diesen Tag habe ich sehr genossen, denn mein Ort hier ist sehr ueberschaubar und ich freue mich, mit den Menschen die Gegend zu erkunden.

  Und die ist wunderschoen. Ich lebe inmitten von gruenen Bergen, inmitten von Bananenstauden, Kaffeepflanzen und Teebaeumen und querdurch wandere ich jeden Tag und geniesse mehr und mehr mein leben hier in Suedamerika. Natuerlich vergesse ich dabei nicht, wo ich herkomme und wuensche mir manchmal ein para Annehmlichkeiten von zu Hause. Es ist nicht so schoen, wenn man hier Durchfall hat und nicht weiss, mit wem man sich das Klo teilt. Und eine Waschmaschine waere super – aber durch all das, was ich hier nicht habe und durch als das, was ich hier habe, aber zu Hause nicht, schafft sich in meinem Kopf ein ganz neues Bewusstsein und das gefaellt mir.

Bis zum naechsten Mal,

Euer Lukas

 

 

11.10.12 19:39
 
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